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Tipps + Tricks zum Umgang mit digitalen Bilddaten

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1.)  Bildseitenverhältnis festlegen

Wenn Sie vorzugsweise Fotoabzüge in den üblichen Bildformaten 10x15cm, 11x17cm, 13x19cm oder 20x30cm herstellen lassen möchten, dann sollten Sie an Ihrer Digitalkamera das Bildseitenverhältnis auf 2:3 einstellen. Wie das geht, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung Ihrer Digitalkamera.


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2.)  Einstellungen für gute Bildqualität

Mit der Digitalkamera sollten Sie grundsätzlich die Aufnahmen in der höchstmöglichen Bildgröße machen (also 6, 8, 10 oder 12 Megapixel einstellen) und die Bilddateien im JPEG-Format mit der geringsten Kompressionsstufe speichern, um die bestmögliche Bildqualität zu erhalten - das ist wichtig für spätere Bildausschnitte oder großformatige Fotoabzüge. Die Bilddateien werden entsprechend groß. Es passen somit weniger Bilder auf eine Speicherkarte.

Da die Bildgröße von der Anzahl der Pixel bestimmt wird und JPEG die Bilddaten verlustbehaftet komprimiert und starke Kompression Qualitätsverluste verursacht (wie Blockartefakte und Schlieren an Konturen), die später nicht mehr rückgängig gemacht werden können, sollten Sie mit Ihrer Digitalkamera besser weniger Fotos in optimaler Qualität als viele Fotos mit schlechterer Bildqualität auf dem Aufnahmemedium speichern. Statt Kompromisse bei der Bildqualität zu machen, sollten Sie sich lieber ein paar zusätzliche Speicherkarten zulegen.


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3.)  Original-Bilddaten nicht direkt bearbeiten

Bearbeiten Sie die Original-Bilddaten von Ihrer Digitalkamera nie direkt, da diese nach einem Bearbeitungs- oder Speicherfehler nicht mehr rekonstruiert werden können. Kopieren Sie die Bilddaten von der Speicherkarte Ihrer Digitalkamera zuerst auf Ihrem Computer in einen Ordner, den Sie z.B. "Bild-Originale" nennen. Zur Sicherheit brennen Sie den Ordner mit Ihren Original-Bilddaten ab und zu im Multisession-Modus auf eine CD oder DVD. Alle Bilddaten, die Sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten und somit verändern möchten, kopieren Sie vorher in einen anderen Ordner, den Sie z.B. "Bild-Kopien" nennen. Zur Bearbeitung öffnen Sie die betreffende Bilddatei aus dem Ordner "Bild-Kopien", in den Sie die bearbeitete Bilddatei dann wieder zurückspeichern.


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4.)  Damit die Fotoabzüge noch schärfer werden

Wenn Sie über ein Bildbearbeitungsprogramm verfügen, sollten Sie die Bilddaten von der Digitalkamera oder vom Scanner vor der Bestellung von Fotoabzügen und FotoProdukten durch "Unscharf maskieren" mit 50% bis 100% nachschärfen.


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5.)  Großformatige Fotoabzüge: Worauf Sie achten sollten

Wenn Sie von den Bilddaten Ihrer Digitalkamera qualitativ gute Fotoabzüge in Formaten ab 20x30cm herstellen lassen möchten, sollten Sie folgendes beachten:

  • Mit der Digitalkamera sollten Sie die Aufnahmen in der höchstmöglichen Bildgröße machen und die Bilddateien im JPEG-Format mit der geringsten Kompressionsstufe speichern.

  • Für die Herstellung von guten großformatigen Fotoabzügen und Poster sollten Sie die Bilddaten aus Ihrer Digitalkamera an diese Bildgrößen anpassen. Da nicht alle Digitalkameras Bilddaten liefern mit einer Auflösung von 3150x4724 Pixel für Posterformate in der Größe 50x75 cm, sollten Sie vor der Bildbestellung Ihre Bilddaten über ein Bildbearbeitungsprogramm auf diese Größe hochrechnen d.h. mittels Interpolation vergrößern.

Dazu sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Die betreffende Bilddatei aus dem Ordner "Bild-Kopien" in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnen.

  • Danach das Bild durch Unscharf maskieren mit ca. 50% bis 100 % nachschärfen, damit die Unschärfe nicht mit vergrößert wird.

  • Dann das Originalbild auf das gewünschte Bildformat vergrößern,

    z.B. mit Adobe Photoshop (ähnlich auch mit anderen Bildbearbeitungsprogrammen):

    Bild > Bildgröße > "Proportionen erhalten" + "Bild neu berechnen" aktivieren. Für FotoPoster zum Beispiel im Format 50x75 cm diese Maße und als Auflösung 160 dpi (Pixel/Zoll) eingeben und hochrechnen.

    Das Ergebnis auf dem Monitor auf etwa 50% vergrößern und je nach Bildeindruck das Bild nochmals durch Unscharf maskieren mit ca. 50% bis 100 % nachschärfen.

    Je nach Seitenverhältnis des Ausgangsbildes muss das Bild noch auf das gewünschte Maß beschnitten werden.

    Danach das Bild z.B. unter "Dateiname-50x75.jpg" mit mittlerer Kompression im Ordner "Bild-Kopien" abspeichern.

    Beim 50x75cm-Bildformat sollte die JPEG-Datei mindestens 2,5 MB groß sein.


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6.)  Bilddaten in verlustfreiem Format zwischenspeichern

Wenn Sie Ihre digitalen Bilddaten mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten, werden Sie die Ergebnisse zur Sicherheit zwischendurch sicherlich speichern. Die noch in Bearbeitung befindlichen Bilddaten sollten Sie immer in einem verlustfreien Datenformat (z.B. TIFF oder BMP) zwischenspeichern und nicht in JPEG, da durch mehrmalige unterschiedliche Kompression die ursprüngliche Bildqualität verschlechtert wird.


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7.)  Bilddaten im sRGB-Farbprofil speichern

Wenn Sie ein Bildbearbeitungsprogramm verwenden, mit dem das Farbprofil eingestellt werden kann (wie z.B. Photoshop), dann sollten Sie bei Farbbildern wie auch bei Schwarz-Weiß-Bildern für die Bestellung von Fotoabzügen und FotoProdukten die Bilddaten nur im RGB-Farbraum in einer Farbtiefe von 24 Bit mit dem Farbprofil sRGB IEC61966-2.1 speichern - vorzugsweise im JPEG-Format in hoher Qualität, d.h. mit geringer bis mittlerer Kompression.


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8.)  Bildschirm richtig einstellen

Wenn Ihre digitalen Bilddaten auf dem Bildschirm so dargestellt werden sollen, wie sie dann später ähnlich auf den ausbelichteten Fotoabzügen zu sehen sind, dann müssen Sie die Einstellung von Helligkeit, Kontrast und Farbe der Bildschirmdarstellung an einen Referenzprint anpassen.

Der Photoindustrie-Verband e.V. stellt zur Bildschirmeinstellung für die Optimierung der digitalen Bildqualität Informationen und Hilfsmittel zum kostenlosen Downloaden an unter:

www.photoindustrie-verband.de  >  DQ-Tool


Wenn Sie kontrollieren wollen, ob Kontrast und Helligkeit Ihres Monitors richtig eingestellt sind, dann klicken Sie auf:


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